das Manifest.

Occupy Kiel Manifest.

Wir sind eine parteiunabhängige Bewegung.

Wir sind Menschen wie Du.

Wir sind Mütter, Väter und deren Kinder.

Wir sind Akademiker und Menschen ohne Schulabschluss.

Wir sind Wissenschaftler, Politiker, Studenten, Schüler, Arbeiter, Künstler und Eltern.

Wir sind arm und reich.

Wir sind Angestellte, Arbeiter, Beamte, Arbeitgeber, Selbständige und Arbeitslose.

Wir sind Gläubige, Philosophen, Agnostiker und Atheisten.

Wir sind bisexuell, homosexuell und heterosexuell.

Wir sind Individuen aus allen gesellschaftlichen Schichten.

Wir sind die 99 %

Wir sind die Mehrheit und wir werden nicht länger schweigen.

Wir leiden unter den negativen Auswirkungen unseres Wirtschafts- und Finanzsystems.

Wir sorgen uns um unsere Zukunft, um die Zukunft unserer Kinder und um die Zukunft unserer Erde.

Du bist einer von uns.

Wir laden Dich ein, Dich zu engagieren.

Wir laden Dich ein, uns am Kleinen Kiel auf dem Vorplatz der Förde Sparkasse zu besuchen, um mit uns zu reden.

Wir sind hier.

Wir bleiben hier.

Kommentare
  1. mettskillz sagt:

    Bewegungen, die meinten sie würden eine nicht weiter definierte Mehrheit vertreten und sich gegen eine Minderheit stellen haben in der politischen Geschichte nicht sonderlich viel positives erreicht. Vielleicht solltet ihr mal eure Rhetorik überdenken :)

    Aber immerhin muss man euch ja zugute halten, dass ihr – zumindestens nicht hier – von Krebsgeschwüren sprecht, die entfernt werden müssen.

  2. Folgende Grundsatzerklärung wurde beim gestrigen Occupy-Ratschlag in der Pumpe zur Diskussion gestellt:

    Vorschlag für eine Grundsatzerklärung des Kieler Krisen-Ratschlags

    Diese Erklärung spiegelt den Minimalkonsens des aus dem Kieler Krisen-Ratschlag entstandenen Aktionsbündnis wider und soll Basis für die Findung gemeinsamer inhaltlicher Positionen und Forderungen sein.

    1. Wir sprechen uns gegen eine Trennung in „gutes“ schaffendes Sachkapital und „böses“ raffendes Finanzkapital/Geldkapital aus. Realwirtschaft und Finanzwirtschaft gehören zusammen und bedingen sich gegenseitig. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind komplexer, als dass nur eines ihrer Segmente für ihre Krisen verantwortlich gemacht werden könnte. Dem werden wir nicht gerecht, wenn wir bloß einzelne Aspekte der Finanzwirtschaft – sei es den Zins, die Hedgefonds, die Spekulation, die Banken oder sonst was – herausstellen und anprangern. Es geht uns um eine generelle Kritik an der ungleichen Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum jeder Art.

    2. Wir fallen nicht hinter das Denken der Aufklärung zurück. Die Vernunft als Urteilsinstanz, die Aneignung von Wissen mittels des eigenen Verstandes, der freie Wille, sowie die Selbstbestimmung des Individuums sind für uns die Werkzeuge und das Ziel unserer Gesellschaftskritik.

    3. Es gibt keine Weltregierung oder eine andere mysteriöse Instanz, die im geheimen operiert und die ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Abläufe in ihrem Interesse lenkt. Verschwörungstheorien, die kleinen Gruppen von Verschwörer_innen eine solche Macht unterstellen, weisen wir zurück. Sie lenken von der rationalen Kritik an den strukturellen Grundlagen der herrschenden ökonomischen, politischen und sozialen Ordnung ab und ersetzen diese durch simple Welterklärungen. Sie sind irrational, weil sie auf Fiktionen beruhen – mit Logik ist ihnen nicht beizukommen. Sie haben kein Potenzial für gesellschaftliche Emanzipation, sondern bieten stattdessen das Einfallstor für menschenverachtende Ideologien wie (strukturellen) Antisemitismus.

    4. Einzelne Akteure der gesellschaftlichen Eliten herauszustellen und sie allein für alles Schlechte dieser Welt verantwortlich zu machen reicht uns nicht aus. Wir sind uns bei der Kritik einzelner Akteure und ihrer Handlungen über ihre weitestgehende Austauschbarkeit als Personifikationen gesellschaftlicher Verhältnisse bewusst und zielen darauf ab, sie als diese zu entlarven.

    5. Wir rufen nach keiner “starken Hand”, die die krisenhaften Verhältnisse autoritär verwalten soll und noch hinter die Partizipationsmöglichkeiten, Freiheits- und Gleichheitsvorstellungen der bürgerlichen Demokratie zurück fällt. Wir wollen gemeinsam und von unten Alternativen zu den bestehenden Krisenverhältnissen entwickeln und glauben dabei weder an eine reine Lehre, noch blenden wir in geschichtsloser Ignoranz bisherige Versuche gesellschaftlicher Emanzipation und ihre Erfahrungen aus. Genauso ist uns bewusst, dass die Krise auch rückschrittliche Bewegungen mobilisiert. Der Rückfall Europas in die unmenschliche Barbarei in den 1930gern soll uns eine deutliche Warnung sein. Nie wieder Faschismus!

    6. Wir sind Teil einer globalen Bewegung gegen die Umverteilung der Krisenlasten von oben nach unten. Wir sprechen uns daher gegen chauvinistischen Nationalismus und Rassismus jeder Art aus. Gerade in Krisenzeiten werden die Stimmen lauter, die nationale Lösungsstrategien einfordern und diese mit rassistischer Hetze begleiten. Ein Alleingang des privilegierten Deutschlands auf Kosten der Bevölkerungen anderer Staaten kann nicht im Interesse unserer globalen Bewegung sein. Wir sind vielmehr solidarisch mit allen sozialen Kämpfen und Aufstandsbewegungen gegen die Zumutungen der Krise weltweit und sehen in ihenen unsere Ansprechpartner_innen.

    Wir sind für alle Menschen offen, die mit uns in diesem Sinne zusammenarbeiten wollen, aber nicht auf dem rechten Auge blind. Unser Bemühen um gesellschaftliche Breite endet dort, wo Positionen vertreten werden, die mit diesen Grundsätzen unvereinbar sind.

  3. mettskillz sagt:

    Ist das jetzt die Position vom OccupyKiel-Camp oder die vom Anti-GES? Den Campern traue ich eine solch reflektierte Position eigentlich eher nicht zu (Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld). Zudem glänzten die Camper bisher nicht mit inhaltlichen Statements sondern eher durch eine beeindruckende Organisation was das Wildcampen angeht.

    • empoerter Kieler sagt:

      @mettskillz bist herzlich eingeladen etwas geistreiches zu formulieren und den Campern vorzustellen. Jeden Abend findet dort ein Plenum um 18 Uhr statt.
      Es reicht auch hier etwas gescheites zu posten.

      Viele Grüße
      einer aus Kiel

  4. mettskillz sagt:

    Danke für das Angebot. Aber danke nein. Wenn ich nochmal eure Parolen lese wird mir speiübel.

    • der Kay sagt:

      Naja mettskillz, ich bin fast versucht dir das gleiche zu antworten, aber das würde nicht ganz stimmen. “Mitleid”, ist eher das Wort der Wahl, denn deinem kindlichen Geschreibsel ist zu entnehmen, dass du offensichtlich noch rein gar nichts verstanden hast.

      Du hast ja nicht mal”den Arsch in der Hose” bei diesen tollen Mädchen und Jungs, Frauen und Männern vorbei zu schauen und deine Meinung zu sagen.

      Nunja, du hast halt noch keine und vermutlich stehen deine Puschen sogar noch unter Mamis warmer Couch, während sie in der Küche steht und dir dein Essen bereitet.

      Mit den Jahren wirst auch du schlauer.

      • mettskillz sagt:

        Hallo der Kay,
        zunächst ist es erfreulich, überhaupt eine Rückmeldung zu bekommen. Bisher wurden meine Sticheleien und Provokationen ja einfach ignoriert. Das macht kein Spaß, aber das lässt sich ja denken.
        Eigentlich wollte ich mit dem Hinweis einleiten, dass Menschen wie du der Grund sind, wieso ich die Occupy-Bewegung so furchtbar finde. Aber das wäre unzureichend. Menschen wie du sind einer der vielen Gründe, wieso die Bewegung da ist wo sie hingehört: im gesellschaftlichen Abseits und inmitten der absoluten Bedeutungslosigkeit.
        Zunächst einmal zu deiner respektive euren Selbstwahrnehmung: die Arroganz der Bewegung zeigt sich ja an allen Ecken und Enden. Man muss wirklich lange nachdenken bis einem eine politische Bewegung einfällt, bei der Selbst- und Fremdwahrnehmung so eklatant auseinanderklaffen. Auf der einen Seite die 99% – auf der anderen Seite 1%. So nehmt ihr euch wahr. Tatsache ist aber: auf der einen Seite 0,1% – auf der anderen 99,9%. Du siehst den Unterschied. Und in Anbetracht der zahlenmäßigen Entwicklung ist es lächerlich diese absurde Konstruktion weiter aufrechtzuerhalten.
        Deutlich wird es auch in deinem Angriff: in der Welt der Occupisten gibt es nämlich nur eine zulässige Meinung: nämlich eure. Wer die Occupy-Bewegugn ablehnt – wofür es wie erwähnt eine ganze Reihe von Gründen gibt – der hat nicht etwa eine andere Meinung, sondern der hat “offensichtlich noch rein gar nichts verstanden”. Stark. Das ist eine Diskussionskultur die einen vor Neid erblassen lässt.
        Im nächsten Absatz muss ich sagen: rein inhaltlich hast du Recht. Ich setze mich weder mit den Jungs noch den Mädels oder gar den Männern und Frauen persönlich auseinander. Wieso auch? Ich setze mich auch nicht persönlich mit Gender-Leuten, Chem-Trail-Anhängern, Nazis, FDPlern oder Atomkraftgegnern auseinander. Nimm es also auch nicht persönlich. Und werte es doch bitte schon gar nicht als Angst. Was bisher inhaltlich von der Occupy-Bewegung (in Kiel ganz besonders) so vermittelt wurde, ist wohl eher als dürftig zu bezeichnen.
        Ganz stark dann dein Abgang: das Abwerten des Gegenübers. Hast du das nötig? Brauchst du das? Wollen wir jetzt Lebenserfahrung gegeneinander ausspielen? Ist das deine Art und Weise deine vermeintliche Überlegenheit zu demonstrieren? Traurig.

        Mit den Jahren verstehst du hoffentlich, dass Bewegungen die sich als vermeintliche Mehrheit definieren und gegenüber einer Minderheit abgrenzen, der das Übel der Welt angelastet wird, auf den Abfallhaufen der Geschichte gehören :)

  5. Zaman Susanne sagt:

    Weiter so! Lasst Euch nicht spalten!

    Asamblea
    Susanne Zaman

  6. Sebastian sagt:

    Wir sind auch Auszubildende!

  7. An-na sagt:

    Meine Unterstützung, Occupy Kiel! Weiter so!

  8. mettskillz sagt:

    Seid ihr immer noch nicht geräumt? Wird Zeit langsam :)

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